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    educationalAktualisiert May 8, 20264 min read

    Was ist Synthetic Monitoring? Wie es sich von RUM und APM unterscheidet

    By AmirReliability & Network Engineering
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    Was ist Synthetic Monitoring? Wie es sich von RUM und APM unterscheidet

    Synthetic Monitoring ist ein wichtiger Bestandteil des modernen IT-Infrastrukturmanagements, bei dem Nutzerinteraktionen mit Online-Anwendungen, Diensten oder Netzwerken simuliert werden, um Performance-Probleme zu erkennen und zu beheben, bevor sie reale Nutzer beeinträchtigen. Anders als andere Monitoring-Ansätze wie Real-User-Monitoring (RUM) oder Application Performance Monitoring (APM) verwendet Synthetic Monitoring simulierte Transaktionen oder Interaktionen, um Nutzerverhalten nachzubilden – statt auf echten Nutzer-Traffic zu setzen.

    Welche Vorteile bietet Synthetic Monitoring?

    Synthetic Monitoring bringt für Ihre Organisation mehrere Vorteile, einige davon sind unten aufgeführt:

    • Kontinuierliche Problemerkennung – Einer der zentralen Vorteile von Synthetic Monitoring ist die Fähigkeit, Performance-Probleme proaktiv zu erkennen. Indem Nutzerinteraktionen über programmierte Tests simuliert werden, lassen sich Verlangsamungen, Fehler und Ausfälle in Echtzeit aufspüren. Dieser proaktive Ansatz erlaubt es IT-Teams, Probleme zu beheben, bevor sie Nutzer treffen – das reduziert Ausfallzeiten und schützt den Ruf der Organisation.

    • Performance-Optimierung – Synthetic Monitoring liefert wertvolle Informationen zur Performance von Webanwendungen und Diensten in unterschiedlichen Umgebungen und Regionen. Durch das Beobachten von Kennzahlen wie Antwortzeit, Durchsatz und Fehlerraten können IT-Teams Performance-Engpässe identifizieren und Infrastruktur oder Codebasis verbessern. Dieser kontinuierliche Verbesserungsprozess optimiert Nutzererlebnis und Kundenzufriedenheit.

    • SLA-Einhaltung – Synthetic Monitoring ist entscheidend für Unternehmen, die auf Service Level Agreements (SLAs) setzen, um Performance-Standards zu gewährleisten. Durch das laufende Beobachten zentraler Daten und den Abgleich mit vordefinierten Schwellenwerten können Unternehmen Abweichungen frühzeitig erkennen und korrigierend eingreifen, um SLA-Anforderungen zu erfüllen. Das stärkt nicht nur das Kundenvertrauen, sondern verhindert auch finanzielle Sanktionen bei SLA-Verletzungen.

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    • Validierung von Software-Updates und Deployments – Software-Updates und Deployments sind heute unvermeidbar. Sie bringen jedoch inhärente Risiken für Performance und Stabilität von Anwendungen mit sich. Synthetic Monitoring ermöglicht es Unternehmen, Software-Updates und Deployments in einer kontrollierten Umgebung zu testen, bevor sie in Produktion gehen. Tests in Pre-Production-Umgebungen helfen IT-Teams, negative Auswirkungen auf Performance oder Funktionalität zu erkennen und zu beheben, bevor sie Endnutzer erreichen.

    • Bessere Incident-Response – Bei Vorfällen oder Ausfällen ist Synthetic Monitoring entscheidend für Incident-Response und Debugging. Es hilft IT-Teams, die Ursache eines Problems schnell zu identifizieren und korrigierend zu reagieren – durch historische Performance-Daten und Trendanalysen. Zudem lässt sich Synthetic Monitoring mit Incident-Management-Systemen koppeln, um Alarmierung und Eskalation zu automatisieren und sicherzustellen, dass kritische Probleme zügig gelöst werden.

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    • Kosteneinsparungen – Indem es Performance-Probleme proaktiv aufspürt und behebt, spart Synthetic Monitoring Unternehmen Geld bei Ausfallzeiten, Umsatzverlusten und Reputationsschäden. Darüber hinaus ermöglicht eine bessere Ressourcennutzung und Infrastruktur-Auslastung einen effizienteren Einsatz der IT-Ressourcen – mit langfristigen Kosteneinsparungen.

    Welche Arten von Synthetic Monitoring gibt es?

    Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Arten von Synthetic Monitoring und wofür sie gut sind.

    • API-Monitoring: Diese Art konzentriert sich auf das Beobachten von Performance und Funktion von APIs (Application Programming Interfaces), indem synthetische Anfragen gesendet und Antworten ausgewertet werden. API-Monitoring stellt sicher, dass APIs vordefinierte Performance-Schwellen einhalten und die erwartete Funktionalität bieten.
    • Uptime-Monitoring: Uptime-Monitoring ist das laufende Prüfen von Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Online-Anwendungen, Websites oder Netzwerkdiensten. Synthetische Transaktionen werden regelmäßig ausgeführt, um sicherzustellen, dass der Dienst verfügbar ist und zeitnah antwortet. So gewährleisten Sie hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Online-Assets.
    • Ping-Monitoring: Ping-Monitoring – auch ICMP-Monitoring (Internet Control Message Protocol) genannt – ist das Senden von ICMP-Echo-Requests (Pings) an Netzwerkgeräte oder Server, um deren Verfügbarkeit und Antwortzeit zu prüfen. Es hilft, Netzwerk-Konnektivitätsprobleme, Server-Ausfälle und Latenzprobleme aufzuspüren.
    • Web-Application-Monitoring: Web-Application-Monitoring simuliert Nutzerinteraktionen mit Webanwendungen, etwa Seitenaufrufe, Formulareinreichungen und Navigationspfade. Es sorgt für optimale Performance, Verfügbarkeit und Funktionalität von Webanwendungen über verschiedene Browser und Geräte hinweg.
    • Mobile-Application-Monitoring: Ähnlich dem Web-Application-Monitoring simuliert Mobile-Application-Monitoring Nutzerinteraktionen mit mobilen Apps auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen. Es hilft, Performance-Probleme, Abstürze und funktionale Mängel in mobilen Anwendungen zu erkennen.
    • SSL-Monitoring: SSL-Zertifikats-Monitoring prüft Gültigkeit und Ablaufdaten von SSL/TLS-Zertifikaten, die zum Schutz von Online-Anwendungen oder Websites eingesetzt werden. Synthetische Transaktionen verifizieren regelmäßig Eigenschaften des SSL-Zertifikats wie Ablaufdatum, Aussteller-Informationen und Integrität der Zertifikatskette. SSL-Zertifikats-Monitoring hilft, Sicherheitslücken zu vermeiden und durchgängige SSL/TLS-Verschlüsselung für Online-Dienste sicherzustellen.
    • Netzwerk-Monitoring: Netzwerk-Monitoring simuliert Netzwerkverkehr, um Performance und Verfügbarkeit von Netzwerkdiensten wie Servern, Routern und Switches zu überwachen. Es hilft, Latenz, Paketverluste und andere Netzwerkprobleme zu erkennen.
    • DNS-Monitoring: DNS-Monitoring (Domain Name System) simuliert DNS-Abfragen, um die Performance von DNS-Servern zu beobachten und Probleme rund um Namensauflösung und DNS-Konfiguration zu beheben.

    Diese Methoden des Synthetic Monitorings lassen sich kombinieren und an spezifische Monitoring-Anforderungen und -Ziele eines Unternehmens anpassen. Durch die Kombination verschiedener Monitoring-Arten gewinnen Unternehmen eine vollständige Sicht auf Performance und Verfügbarkeit ihrer digitalen Assets und können Probleme beheben, bevor Endnutzer betroffen sind.

    Wie starten Sie mit Synthetic Monitoring?

    1. Gehen Sie zu Ihrem Konto unter https://app.xitoring.com.
    2. Öffnen Sie die Seite „New Monitoring" und wählen Sie die gewünschte Monitoring-Art.
    3. Tragen Sie die geforderten Informationen in wenigen Minuten ein.
    4. Werden Sie bei Problemen über einen von mehr als 15 Benachrichtigungskanälen alarmiert!

    Warten Sie nicht, bis Probleme Ihre Nutzer treffen – nutzen Sie Synthetic Monitoring noch heute mit Xitoring! Registrieren Sie sich jetzt und übernehmen Sie die Kontrolle über die Performance Ihrer IT-Infrastruktur.

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